Buchhandelblog
Gratis bloggen bei
myblog.de

rezensionen
Vincent

Vincent

von Joey Goebel

 

"Er ist der geborene Schriftsteller: einer dieser Ausnahmeschriftsteller, auf dessen Schädeldecke die Sprachelfen mit ihren Zauberstäben herumgetrommelt haben. Brutal und hart in seinen Einsichten, unbändig komisch und doch seltsam anrührend, hat er den bislang originellsten Roman des 21. Jahrhunderts geschrieben."

 

Ein alter, todkranker Mann: Foster Lipowitz hat ein Medienimperium geschaffen, den Markt mit sinnfreien Popsongs, miesen Filmen und zynischen Fernsehserien überschwemmt - und damit ein Vermögen verdient. Er bereut, was er der Kultur angetan hat, und will am Ende seines Lebens etwas Gutes tun. 

Ein Plan: In den Kornfeldern des Mittleren Westens gründet Lipowitz eine Schule, auf der hochbegabte Kinder zu echten Künstlern erzogen werden sollen. Und da er weiss, dass Kunst von Kummer kommt, sorgt er dafür, dass seine Schüler davon nie zu wenig haben.

Ein dunkler Schutzengel: Um die schmutzige Arbeit kümmern sich die "Beschützer", die den Schülern zugewiesen werden. Wie etwa Harlan, ein von der Branche enttäuschter Es-Musiker. 

Ein Opfer: Vincent Spinetti, der talentierteste Schüler von allen. Dank Harlans unablässigen Bemühungen, Vincents Leben mit Katastrophen anzureichern, erfüllt das Genie alle Erwartungen. Je tiefer Vincent im Kummer versinkt, desto höher seine Kunst. Bringt Vincent das Kunststück fertig, trotzdem ein Künstler zu werden? 

 

"Ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich dann in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt."

 

Image Hosted by ImageShack.us

17.8.08 16:39
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen