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rezensionen
Buchvorstellungen

Simpel

Simpel

von Marie-Aude Murail

 

Simpel spielt gerne mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: "Hier sind alle total blöd!", wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert. 

Simpel ist 22 Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert.


"Ein lebenskluges, warmherziges und humorvolles Buch, das einfach glücklich macht."

 

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17.8.08 16:56


Der verlorene Blick

Der verlorene Blick

von Jana Frey

 

Was seh ich in der Dunkelheit?

Leonie liebt Frederik. Und Frederik liebt Leonie, vor allem ihre waldmeistergrünen Augen. Doch dann geschieht ein entsetzlicher Unfall und Leonie erwacht im Dunklen. Sie ist blind. Jeder Schritt zurück ins Leben wird zur Qual. Aber während Leonie sich voller Angst und Wut in die Dunkelheit verkriecht, kämpfen ihre Freunde um sie.

 

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17.8.08 16:42


Vincent

Vincent

von Joey Goebel

 

"Er ist der geborene Schriftsteller: einer dieser Ausnahmeschriftsteller, auf dessen Schädeldecke die Sprachelfen mit ihren Zauberstäben herumgetrommelt haben. Brutal und hart in seinen Einsichten, unbändig komisch und doch seltsam anrührend, hat er den bislang originellsten Roman des 21. Jahrhunderts geschrieben."

 

Ein alter, todkranker Mann: Foster Lipowitz hat ein Medienimperium geschaffen, den Markt mit sinnfreien Popsongs, miesen Filmen und zynischen Fernsehserien überschwemmt - und damit ein Vermögen verdient. Er bereut, was er der Kultur angetan hat, und will am Ende seines Lebens etwas Gutes tun. 

Ein Plan: In den Kornfeldern des Mittleren Westens gründet Lipowitz eine Schule, auf der hochbegabte Kinder zu echten Künstlern erzogen werden sollen. Und da er weiss, dass Kunst von Kummer kommt, sorgt er dafür, dass seine Schüler davon nie zu wenig haben.

Ein dunkler Schutzengel: Um die schmutzige Arbeit kümmern sich die "Beschützer", die den Schülern zugewiesen werden. Wie etwa Harlan, ein von der Branche enttäuschter Es-Musiker. 

Ein Opfer: Vincent Spinetti, der talentierteste Schüler von allen. Dank Harlans unablässigen Bemühungen, Vincents Leben mit Katastrophen anzureichern, erfüllt das Genie alle Erwartungen. Je tiefer Vincent im Kummer versinkt, desto höher seine Kunst. Bringt Vincent das Kunststück fertig, trotzdem ein Künstler zu werden? 

 

"Ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich dann in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt."

 

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17.8.08 16:39


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