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Rezensionen

Sorry liebe Leser

Entschuldigt wenn ich mit den Rezensionen hinterher hinke, ich hab sie alle schon gelesen die Bücher, aber ich komm mit dem Rezensionen schreiben nicht nach. Jetzt hab ich zwei Wochen keine Schule, dass heisst kein Lernen und viel Zeit abends um Rezensionen zu schreiben.
2.6.08 14:43


Der Todeskünstler

My little Pain

„Der Todeskünstler“ ist bereits der zweite Erfolgsversprechende Thriller von Cody McFadyen.

Horrortrip auf Raten

Endlich verläuft das Leben von Smoky Barrett wieder in geregelten Bahnen und sie arbeitet wieder beim FBI. Die Tochter ihrer besten Freundin hat sich ebenfalls gut eingelebt und die zwei leben eine harmonische Mutter-Tochter-Beziehung.

Der Tod ihres Mannes und ihrer Tochter belastet Smoky zwar noch, aber sie kann damit leben und hat sogar beschlossen, endlich ihre Sachen weg zu werfen um wieder ein unbeschwertes Leben zu führen.

Eines Nachts wird Smoky an einen Tatort gerufen, ein Mädchen hält sich eine Waffe an die Schläfe und hat ausdrücklich nach ihr verlangt. Als Smoky den Tatort betritt, zeigt sich ihr das Grauen. Das Mädchen sitzt auf der Fensterbank, die Waffe an die Schläfe gedrückt und singt ein Lied, was Smoky kalte Schauer über den Rücken laufen lässt. Neben dem Mädchen auf dem Bett liegen drei entstellte Leichen und das Zimmer ist mit Blut vollgeschmiert.

Später, bei der Befragung des Mädchens erzählt dieses, dass es seit Jahren vom Todeskünstler besucht wird, welcher versucht, sie nach seinem Bild neu zu erschaffen.

Lass das Blut zu uns sprechen

„Der Todeskünstler“ ist bereits der zweite Erfolgsband von Cody McFadyen nach „Die Blutlinie“. Doch auch der zweite Teil steht dem ersten Band in nichts nach. Auch hier wird die Spannung, die Düsterheit und die Brutalität bis zum Ende durchgezogen und gehalten.

Sprachlich begeistern mich die 556 Seiten total. Cody McFadyen spielt mit der Sprache, lässt die Worte tanzen und so Stimmung aufkommen. Auch lässt er die Spannung jedes Mal wieder neu aufleben und zwar in dem er geschickt die Erzählperspektive ändert. Normal wird aus der Ich-Sicht von Smoky erzählt, gewechselt wird immer dann, wenn Skmoy in Sarahs Tagebuch liest. Auch vor der Darstellung von Grausamkeiten schreckt der Autor nicht zurück und auch wenn manche Seiten vor Blut nur so triefen, wird es nie wirklich eklig.

Besucht er auch dich?

„Der Todeskünstler“ ist empfehlenswert für Thriller-Liebhaber und Leser des ersten Bandes. Ebenfalls empfehle ich den Band Leuten, die gerne sehr blutige Kriminalromane lesen. Einzuordnen ist „Der Todeskünstler“ aber eindeutig in der ab 18 – Sparte. Und zur Seite legen, will man das Buch bestimmt nicht mehr!

McFadyen, Cody: Der Todeskünstler

Thriller, Lübbe 2007

556 Seiten, CHF 35.50/ Euro 19.95

ISBN: 978-3-7857-2302-9

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1.6.08 19:17


Ein Gebet für die Verdammten

Ein Gebet für die Verdammten

Peter Tremayne

In den, im 7. Jahrhundert spielenden, historischen Kriminalromanen löst Schwester Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt und gleichzeitig Anwältin bei Gericht, auf bedachte und selbstsichere Art die schwierigsten Fälle.

Im 15. Band der mittlerweile 17.-teiligen Reihe geht es um Schwester Fidelmas und Bruder Eadulfs Hochzeit.

Endlich soll es soweit sein. Im Februar 668 steht der Hochzeit eigentlich nichts mehr im Wege, währen da nicht die Warnung des Wahrsagers und der Einspruch von Abt Ultán, der das Zölibat vertritt und strikt dagegen ist, dass zwei Diener des neuen Glaubens heiraten.

Brehon Baithen, Berater in Gesetzeskunde und Verfahrensfragen wird beauftragt, mit Abt Ultán zu sprechen. Doch der Abgesandte der Abtei Ard Macha ist tot.

Mir persönlich hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Es kommen sehr viele Personen drin vor, die schwer auseinander zu halten sind, da die schwierigen Irisch/Keltischen Namen nicht leicht zu merken sind und so muss man immer wieder an den Anfang blättern und die Auflistung durchgehen. Auch gibt es keine Tabelle oder sonstige Auskunft zu der Aussprache der Namen oder der Ortschaften. Und dass Schwester Fidelma und Bruder Eadulf eine Liebe verbindet, die die beiden eine Heirat in Betracht ziehen lässt ist ebenfalls ziemlich unglaubwürdig, da dass einzige was man spürt, eine tiefe Freundschaft ist und das obwohl die zwei schon einen gemeinsamen Sohn haben.

Die Serie ist, so finde ich erst dann empfehlenswert, wenn man beim ersten Band anfängt, da man nicht mehr viel über die Figuren erfährt im Laufe dieses Bandes.

Peter Tremayne

Peter Tremayne ist das Pseudonym des bekannten englischen Historikers Peter Berresford Ellis. Unter diesem Pseudonym veröffentlichte er bisher 17 Romane rund um Fidelma und Eadulf.

Neben den historischen Kriminalromanen um Fidelma schrieb er zudem acht Abenteuerthriller unter dem Pseudonym Peter MacAlan.

Wegen der grossen internationalen Erfolge der Fidelma-Romane wurde Peter Tremayne im Jahr 2002 zum Ehrenmitglied der Irish Literary Society auf Lebenszeit ernannt.

Zum Buch

Aufbau Taschenbuch Verlag
Aus dem englischen von Irmhild und Otto Brandstädter
1.Auflage 2007
Originaltitel: A Prayer for the Damned, 2006 bei Headline Book Publishing, London

ISBN: 978-3-7466-2332-0

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31.5.08 00:12


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